Mirena IUP

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Beschreibung

Mirena IUP – Das hormonelle Intrauterinpessar zur langfristigen Verhütung

Die Mirena ist ein hormonelles Intrauterinpessar (IUP), das zu den modernsten und zuverlässigsten Verhütungsmethoden gehört. Mit einer Wirksamkeit von über 99% bietet dieses T-förmige Kunststoffsystem einen langanhaltenden Schutz vor ungewollten Schwangerschaften für bis zu fünf Jahre. Das Mirena IUP kombiniert die Vorteile einer lokalen Hormonwirkung mit der Bequemlichkeit einer Langzeitverhütung und stellt damit eine ausgezeichnete Alternative zu täglichen Verhütungsmethoden wie der Antibabypille dar.

Das Mirena IUP wurde von Millionen Frauen weltweit erfolgreich angewendet und hat sich als sichere, reversible Verhütungsmethode etabliert. Neben der kontrazeptiven Wirkung wird es auch therapeutisch bei starken Menstruationsblutungen sowie zum Schutz der Gebärmutterschleimhaut während einer Östrogentherapie eingesetzt.

Wirkstoff und Wirkmechanismus der Mirena Spirale

Der aktive Wirkstoff der Mirena ist Levonorgestrel, ein synthetisches Gestagen der zweiten Generation. Das IUP enthält insgesamt 52 mg Levonorgestrel, das kontinuierlich in kleinen Mengen direkt in die Gebärmutter abgegeben wird. Die tägliche Freisetzungsrate beträgt anfänglich etwa 20 Mikrogramm und sinkt über die Jahre langsam auf etwa 10 Mikrogramm ab.

Die Mirena entfaltet ihre verhütende Wirkung durch mehrere Mechanismen:

  • Verdickung des Zervixschleims: Der Gebärmutterhalsschleim wird zähflüssiger, wodurch Spermien nicht mehr in die Gebärmutter eindringen können
  • Hemmung der Gebärmutterschleimhaut: Die Schleimhaut wird dünn gehalten, was die Einnistung einer befruchteten Eizelle verhindert
  • Partielle Ovulationshemmung: Bei einigen Frauen wird der Eisprung teilweise unterdrückt
  • Beeinflussung der Spermienbeweglichkeit: Die lokale Hormonwirkung beeinträchtigt die Beweglichkeit und Funktion der Spermien

Da das Hormon hauptsächlich lokal wirkt, sind die systemischen Hormonspiegel im Blut deutlich niedriger als bei oralen Kontrazeptiva, was zu weniger hormonbedingten Nebenwirkungen führen kann.

Anwendungsgebiete und Indikationen

Die Mirena ist für verschiedene medizinische Indikationen zugelassen:

Empfängnisverhütung

Die primäre Anwendung ist die langfristige Verhütung für Frauen, die eine zuverlässige, reversible Methode ohne tägliche Einnahme wünschen. Besonders geeignet ist sie für Frauen, die bereits Kinder geboren haben, sowie für stillende Mütter.

Behandlung starker Menstruationsblutungen (Menorrhagie)

Die Mirena reduziert die Stärke und Dauer der Menstruation erheblich. Viele Anwenderinnen berichten von einer deutlichen Verringerung der Blutungsmenge, und bei etwa 20% der Frauen bleibt die Periode nach einem Jahr vollständig aus.

Endometriumschutz bei Hormonersatztherapie

Bei Frauen in den Wechseljahren, die eine Östrogenersatztherapie erhalten, schützt die Mirena die Gebärmutterschleimhaut vor übermäßigem Wachstum.

Einsetzen und Anwendung der Mirena

Das Einsetzen der Mirena erfolgt ausschließlich durch einen Arzt oder eine Ärztin und dauert in der Regel nur wenige Minuten:

Aspekt Details
Einsetzzeitpunkt Idealerweise während der Menstruation (Tag 1-7 des Zyklus)
Wirkungsbeginn Sofortiger Schutz bei Einsetzen während der Periode
Wirkdauer Bis zu 5 Jahre (bei Endometriumschutz bis zu 4 Jahre)
Kontrolluntersuchungen 4-6 Wochen nach Einsetzen, dann jährlich
Entfernung Jederzeit möglich, Fruchtbarkeit kehrt schnell zurück

Nach dem Einsetzen können leichte Krämpfe und Schmierblutungen auftreten, die in der Regel innerhalb weniger Tage abklingen. Die Kontrollfäden der Spirale ermöglichen eine Selbstkontrolle des korrekten Sitzes.

Mögliche Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch die Mirena Nebenwirkungen verursachen, die jedoch nicht bei jeder Anwenderin auftreten müssen:

Sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als 1 von 10 Frauen)

  • Veränderungen des Blutungsmusters (unregelmäßige Blutungen, Schmierblutungen, Ausbleiben der Periode)
  • Eierstockzysten (meist harmlos und bilden sich spontan zurück)

Häufige Nebenwirkungen (1 bis 10 von 100 Frauen)

  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Bauch- und Unterleibsschmerzen
  • Akne und Hautunreinheiten
  • Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen
  • Brustspannen und -schmerzen
  • Übelkeit
  • Gewichtszunahme

Gelegentliche Nebenwirkungen (1 bis 10 von 1.000 Frauen)

  • Haarausfall oder verstärkter Haarwuchs
  • Infektionen des oberen Genitaltrakts
  • Ausstoßung der Spirale
  • Perforation der Gebärmutterwand (sehr selten)

Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.

Bekannte Handelsnamen

Levonorgestrel-haltige Intrauterinsysteme sind unter verschiedenen Handelsnamen erhältlich:

Handelsname Levonorgestrel-Gehalt Wirkdauer
Mirena 52 mg Bis zu 5 Jahre
Kyleena 19,5 mg Bis zu 5 Jahre
Jaydess 13,5 mg Bis zu 3 Jahre
Levosert 52 mg Bis zu 5 Jahre

Die Mirena mit 52 mg Levonorgestrel ist das Original-Präparat und am weitesten verbreitet.

Ohne Rezept bestellen: Online-Rezept-Service

Die Mirena Hormonspirale ist in Deutschland, wie alle hormonellen Verhütungsmittel, verschreibungspflichtig. Das bedeutet, dass Sie für den Erwerb ein gültiges Rezept benötigen. Allerdings gibt es mittlerweile legale Möglichkeiten, über seriöse Online-Rezept-Services an ein Rezept für die Mirena zu gelangen.

Anbieter wie DokterOnline, Dr. Fox, Treated.com oder Zavamed bieten einen medizinisch fundierten Online-Service an. Der Ablauf ist dabei sicher und unkompliziert:

  • Online-Fragebogen: Sie füllen einen detaillierten medizinischen Fragebogen zu Ihrer Gesundheit, Vorerkrankungen und aktuellen Medikamenten aus
  • Ärztliche Prüfung: Ein zugelassener Arzt überprüft Ihre Angaben und entscheidet, ob die Mirena für Sie geeignet ist
  • Rezeptausstellung: Bei positiver Bewertung wird ein gültiges Rezept ausgestellt
  • Versand: Das Rezept wird an eine Partnerapotheke weitergeleitet, die das Produkt diskret zu Ihnen nach Hause versendet

Da das Einsetzen der Mirena jedoch zwingend durch einen Gynäkologen erfolgen muss, ist eine persönliche Vorstellung in einer Arztpraxis dennoch notwendig. Der Online-Service eignet sich daher besonders für Frauen, die bereits Erfahrung mit der Mirena haben und ein Folgerezept benötigen, oder für diejenigen, die vorab die ärztliche Genehmigung einholen möchten.

Die Nutzung dieser Online-Services ist legal und sicher, da alle kooperierenden Ärzte in der EU zugelassen sind und die Apotheken den strengen europäischen Arzneimittelstandards unterliegen. Achten Sie stets auf zertifizierte Anbieter mit dem EU-Sicherheitslogo für Online-Apotheken.

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