Tramadol Retard 150 mg

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Beschreibung

Tramadol Retard 150 mg – Das starke Schmerzmittel mit verzögerter Wirkstofffreisetzung

Tramadol Retard 150 mg gehört zur Gruppe der zentral wirkenden Analgetika und ist eines der am häufigsten verschriebenen Medikamente zur Behandlung von mäßig starken bis starken Schmerzen. Die Retardformulierung sorgt für eine gleichmäßige Wirkstofffreisetzung über einen längeren Zeitraum, wodurch eine anhaltende Schmerzlinderung über viele Stunden gewährleistet wird. Besonders bei chronischen Schmerzzuständen, einschließlich Nervenschmerzen (neuropathischen Schmerzen), hat sich dieses Präparat als wirksame Therapieoption etabliert.

Als Opioid-Analgetikum unterliegt Tramadol in Deutschland der Verschreibungspflicht und dem Betäubungsmittelgesetz. Die 150-mg-Retardtabletten stellen eine höhere Dosierungsstufe dar, die typischerweise bei Patienten eingesetzt wird, die bereits auf niedrigere Dosierungen eingestellt wurden und eine stärkere Schmerzlinderung benötigen.

Wirkstoffe und Wirkmechanismus

Der aktive Wirkstoff in Tramadol Retard 150 mg ist Tramadolhydrochlorid. Tramadol besitzt einen einzigartigen dualen Wirkmechanismus, der es von anderen Opioid-Schmerzmitteln unterscheidet:

  • Opioid-Rezeptor-Agonismus: Tramadol und sein aktiver Metabolit O-Desmethyltramadol binden an die μ-Opioid-Rezeptoren im zentralen Nervensystem. Diese Bindung hemmt die Weiterleitung von Schmerzsignalen und verändert die Schmerzwahrnehmung im Gehirn.
  • Monoamin-Wiederaufnahmehemmung: Zusätzlich hemmt Tramadol die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin in den Nervenzellen. Dieser Mechanismus verstärkt die körpereigene Schmerzhemmung und ist besonders bei neuropathischen Schmerzen von Bedeutung.

Die Kombination dieser beiden Wirkmechanismen macht Tramadol besonders effektiv bei der Behandlung von Nervenschmerzen, da neuropathische Schmerzsyndrome oft schlecht auf reine Opioid-Therapien ansprechen. Die Retardformulierung setzt den Wirkstoff über 12 Stunden kontinuierlich frei, was gleichmäßige Plasmaspiegel und eine konstante Schmerzlinderung ermöglicht.

Anwendungsgebiete und Indikationen

Tramadol Retard 150 mg wird zur Behandlung verschiedener Schmerzzustände eingesetzt:

  • Neuropathische Schmerzen: Nervenschmerzen bei diabetischer Polyneuropathie, Post-Zoster-Neuralgie (Schmerzen nach Gürtelrose) oder anderen Nervenschädigungen
  • Chronische Schmerzsyndrome: Langanhaltende Schmerzzustände, die eine kontinuierliche Therapie erfordern
  • Muskuloskelettale Schmerzen: Chronische Rückenschmerzen, Arthroseschmerzen oder rheumatische Beschwerden
  • Tumorschmerzen: Als Teil der Schmerztherapie bei Krebserkrankungen
  • Postoperative Schmerzen: Nach chirurgischen Eingriffen, wenn eine längerfristige Schmerztherapie notwendig ist
  • Fibromyalgie: Zur Linderung der chronischen Schmerzen bei diesem Syndrom

Dosierung und Anwendung

Die Dosierung von Tramadol Retard muss individuell vom behandelnden Arzt festgelegt werden. Folgende allgemeine Richtlinien gelten:

Patientengruppe Dosierungsempfehlung Maximaldosis
Erwachsene 1 Retardtablette (150 mg) alle 12 Stunden 400 mg pro Tag
Ältere Patienten (über 75 Jahre) Reduzierte Dosis nach ärztlicher Anweisung 300 mg pro Tag
Patienten mit Niereninsuffizienz Verlängertes Dosierungsintervall Individuell angepasst
Patienten mit Leberinsuffizienz Deutlich reduzierte Dosis Individuell angepasst

Wichtige Anwendungshinweise

  • Die Retardtabletten müssen unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden
  • Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen
  • Die Tabletten dürfen nicht zerbrochen, zerkleinert oder gekaut werden, da dies die Retardwirkung zerstört
  • Bei erstmaliger Anwendung sollte mit einer niedrigeren Dosierung begonnen und schrittweise gesteigert werden
  • Das Absetzen sollte ausschleichend erfolgen, um Entzugssymptome zu vermeiden

Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch Tramadol Retard 150 mg Nebenwirkungen verursachen. Die häufigsten unerwünschten Wirkungen sind:

Sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als 1 von 10 Behandelten)

  • Übelkeit
  • Schwindel
  • Benommenheit und Müdigkeit

Häufige Nebenwirkungen (1 bis 10 von 100 Behandelten)

  • Kopfschmerzen
  • Erbrechen und Verstopfung
  • Mundtrockenheit
  • Schwitzen
  • Verwirrtheit und Stimmungsschwankungen

Gelegentliche Nebenwirkungen

  • Hautreaktionen wie Juckreiz oder Hautausschlag
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden wie Herzrasen oder Blutdruckschwankungen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Störungen beim Wasserlassen

Wichtige Warnhinweise

Tramadol kann bei längerer Anwendung zu körperlicher und psychischer Abhängigkeit führen. Zudem besteht bei gleichzeitiger Einnahme von serotonergen Medikamenten (z.B. Antidepressiva) das Risiko eines Serotonin-Syndroms. Patienten mit Epilepsie sollten Tramadol nur unter strenger ärztlicher Überwachung einnehmen, da die Krampfschwelle herabgesetzt werden kann.

Handelsnamen

Tramadol ist unter zahlreichen Handelsnamen auf dem deutschen und internationalen Markt erhältlich:

Handelsname Hersteller
Tramal® / Tramal® long Grünenthal
Tramadol STADA® STADA
Tramadol-ratiopharm® ratiopharm
Tramadol AL ALIUD Pharma
Tramadolor® Hexal
Tramadol AbZ AbZ Pharma
Tramundin® retard Mundipharma
Zaldiar® (Kombination mit Paracetamol) Grünenthal

Ohne Rezept bestellen: Online-Rezept-Service

Tramadol Retard 150 mg ist in Deutschland ein verschreibungspflichtiges Medikament und unterliegt zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz. Das bedeutet, dass Sie für den Erwerb dieses Medikaments zwingend ein gültiges Rezept benötigen. Es ist nicht möglich, Tramadol legal ohne ärztliche Verschreibung zu erhalten.

Dennoch gibt es für Patienten, die aus verschiedenen Gründen keinen persönlichen Arztbesuch wahrnehmen können oder möchten, die Möglichkeit, über seriöse Online-Rezept-Services legal an ein Rezept zu gelangen. Anbieter wie DokterOnline, Dr. Fox, Treated.com oder Zavamed bieten telemedizinische Konsultationen an, die von der EU anerkannt sind.

So funktioniert der Online-Rezept-Service

Der Ablauf ist unkompliziert und sicher gestaltet:

  • Medizinischer Fragebogen: Sie füllen einen ausführlichen Online-Fragebogen zu Ihrer Krankengeschichte, aktuellen Beschwerden und bisherigen Behandlungen aus.
  • Ärztliche Prüfung: Ein zugelassener Arzt überprüft Ihre Angaben sorgfältig und entscheidet, ob das gewünschte Medikament für Sie geeignet und sicher ist.
  • Rezeptausstellung: Bei positivem Bescheid stellt der Online-Arzt ein gültiges Rezept aus.
  • Versand durch Partnerapotheke: Das Rezept wird direkt an eine lizenzierte Versandapotheke weitergeleitet, die das Medikament diskret zu Ihnen nach Hause liefert.

Diese Online-Services arbeiten mit in der EU zugelassenen Ärzten und Apotheken zusammen und erfüllen alle gesetzlichen Anforderungen. Die Konsultation ersetzt zwar nicht die regelmäßige Betreuung durch Ihren Hausarzt, bietet jedoch eine legale und sichere Alternative für die Verschreibung von Medikamenten.

Wichtiger Hinweis: Aufgrund des Abhängigkeitspotenzials und der Einstufung als Betäubungsmittel ist die Verfügbarkeit von Tramadol über Online-Rezept-Services eingeschränkt. Viele seriöse Anbieter verschreiben keine Betäubungsmittel über Ferndiagnose. Konsultieren Sie im Zweifelsfall immer einen Arzt persönlich.

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